Wie kann die Verwaltung als Hüterin der Demokratie gestärkt werden? Julia Kümper und Doreen Denstädt vom Verein Verwaltung für Demokratie beleuchten in Table.Media, warum es einen kulturellen Wandel in der Verwaltung braucht.
Verwaltung für Demokratie e. V.
Wir setzen uns als Verwaltungsmitarbeitende für den Schutz der freiheitlich demokratischen Grundordnung in der und durch die Verwaltung ein.
Unsere Vision:
Alle Mitarbeitenden der Verwaltungen kennen, schützen und verteidigen die Demokratie auf allen Ebenen. Eine resiliente Verwaltung mit gemeinsamen Werteverständnis schafft Handlungssicherheit und stärkt Strukturen gegen demokratiefeindliche Angriffe sowie rechtswidriges Verhalten.

Warum „Verwaltung für Demokratie“?
Unsere Ziele und Forderungen
Wissenschaftliche Begleitung:
Neutralitätsgebot:
Schutz von Verwaltungsmitarbeitenden:
Entwicklung von Weiterbildungsmöglichkeiten:
Unsere Überzeugung


Unser erstes Projekt: Erste-Hilfe-Kit Demokratie
Das Erste-Hilfe-Kit Demokratie für Verwaltungsmitarbeitende dient als Orientierungshilfe für Verwaltungsmitarbeitende, die sich in ihrer Arbeit mit Weisungen, einem Arbeitsumfeld oder Entwicklungen konfrontiert sehen, die geltendes Recht oder demokratische Grundprinzipien infrage stellen. Diese Situationen können verunsichern und stressig sein. Möglicherweise ein Gefühl von Druck, Isolation und auch Sorgen um die eigene Karriere und damit Existenzgrundlage auslösen. All das ist nachvollziehbar. Du bist im Zweifel nicht die*der Einzige, der*dem es so geht. Deshalb ist unser Rat und Credo des Vereins: Bleibt nicht allein, schafft Vertrauensräume mit anderen und ermutigt Euch gegenseitig.
Unser zweites Projekt: Angriffe auf Verwaltungen dokumentieren — Demokratie schützen
Mit deiner Unterstützung finanzieren wir die technische Entwicklung der Plattform, Datenschutz-konforme Datenspeicherung, rechtliche Erstberatung für Betroffene sowie fachliche Auswertungen und Weiterbildungsangebote für Verwaltungen. So stärken wir die Handlungsfähigkeit und Sicherheit der Verwaltungen — und damit die demokratischen Strukturen, die uns alle schützen. Bitte unterstütze uns: jede Spende macht die Meldestelle schneller und wirkungsvoller.
Was bieten wir?
Strategisches Ziel des Vereins ist es, breitenwirksam Wissen und Informationen zu teilen, damit möglichst viele Verwaltungsmitarbeitende (über 5,3 Mio bundesweit) handlungssicher sind, die FDGO zu schützen. Die Mitgliederakquise fokussiert auf der Rekrutierung von Ehrenamtlichen, die diese Breitenwirksamkeit mit ihrer Arbeit aktiv unterstützen. Handlungssicherheit erzielen wir, indem die Ehrenamtlichen unter anderem Handreichungen und Weiterbildungen konzipieren. Der Trainer*innenpool, bestehend aus qualifizierten Ehrenamtlichen, setzt Weiterbildungen und Vorträge um. Der Verein positioniert sich grundsätzlich nicht zu aktuellem Tagesgeschehen sondern greift Themen in Form von Handreichungen und Schulungen auf. Die Rolle des Vereins im öffentlichen Diskurs verstehen wir als sachliche, faktenorientierte und objektive Stimme. Angebote für die Mitglieder durch den Verein haben das Ziel, diese zu einer aktiven Mitarbeit zu motivieren und zu befähigen. Wir verstehen den Verein als eine fortwährend lernende Organisation und Fehler helfen uns dabei, unsere Organisation und uns selbst weiterzuentwickeln.
Kurzfristige Unterstützung:
Mittelfristige Angebote:
Langfristige Perspektive:
Wer kann Mitglied werden?
Es gibt zwei Arten von Mitgliedschaften
1. Ordentliche Mitgliedschaft für Verwaltungsmitarbeitende *
2. Fördermitgliedschaft für Organisationen und Einzelpersonen

Über uns
Der Verein Verwaltung für Demokratie e.V. wurde im Januar 2025 gegründet. Die neun Gründungsmitglieder sind bundesweit verteilt und in kommunaler, Landes- sowie Bundesverwaltung tätig. Bei der Gründungsversammlung wurde der Vorstand wie folgt gewählt: Julia Kümper, (Vorsitzende, Bild: Mitte), Finja Hartwig (stellv. Vorsitzende, Bild: 2. von rechts), Kai Weber (Schatzmeister, Bild. 2. von links) sowie Birgit Neyer ( 1. von links) und Thomas Brinks (1. von rechts).
